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Der Szeneneditor (Scene Editor) ist der visuelle Editor zum Erstellen und Bearbeiten von Szenen wie Sammlungen (collection), Spielobjekten (game object) und anderen visuellen Assets.
Die anfängliche Kameraansicht hängt von der Ressource ab. 3D-Ressourcen wie Modelle und glTF-Szenen verwenden standardmäßig eine perspektivische Ansicht, während 2D-Ressourcen wie Sprites, Kachelkarten (tile map) und GUI-Szenen standardmäßig eine orthografische Ansicht verwenden. Du kannst die Kameraausrichtung, die Projektion und das Raster über die Werkzeugleiste der Szene ändern.
Öffne den Szeneneditor durch einen Doppelklick auf eine visuelle Ressource im Bereich Assets, zum Beispiel:
.collection), Spielobjekte (.go).atlas), Kachelkarten (.tilemap), Sprites (.sprite), Kachelquellen (.tilesource).model, .glb, .gltf).gui).particlefx)Der Editor speichert den Kamerazustand für jede Szenenressource, wenn deren Registerkarte geschlossen oder der Editor beendet wird. Beim erneuten Öffnen derselben Ressource wird ihre Ansicht wiederhergestellt. So können verschiedene Sammlungen oder Modelle unterschiedliche Kamerapositionen, Ausrichtungen und Projektionen beibehalten.
Sichtbarkeitsfilter werden ebenfalls für jede Szene gespeichert. Wenn du Modelle oder Hilfslinien für Komponenten (component) in einer Szene ausblendest, musst du in einer anderen Szene nicht dieselben Filter verwenden. Dies sind Ansichtseinstellungen des Editors; sie ändern weder die Kamera des Spiels noch die Sichtbarkeit zur Laufzeit.
Bei Ressourcen ohne gespeicherten Kamerazustand starten Modell-, Mesh- und glTF-Ressourcen mit einer perspektivischen Ansicht. Die Ansicht von Kollisionsobjekten richtet sich nach der Einstellung für 2D-/3D-Physik des Projekts; Sammlungen und Spielobjekte wählen ihre anfängliche Ansicht anhand ihrer Szenengeometrie.
Die Kamera des Szeneneditors lässt sich mit Maus und Tastatur steuern. Die verfügbaren Steuerelemente hängen davon ab, ob du die normale Kameranavigation oder den freien Kameramodus (Free Camera Mode) verwendest.
Diese Steuerelemente stehen in visuellen Editoren zur Verfügung:
Du kannst auch Frame Selection (F) verwenden, um die Kamera auf die aktuelle Auswahl auszurichten.
Du kannst die Szenenansicht sowohl für die Arbeit in 2D als auch in 3D verwenden:
Diese Funktionen erreichst du über die Werkzeugleiste und das Menü View.

Oben rechts in der Szenenansicht befindet sich eine Werkzeugleiste mit häufig verwendeten Werkzeugen und Ansichtsoptionen (von links nach rechts):
▦)2D) — wechselt zwischen der Ausrichtung in 2D und 3D (Tastenkürzel .)👁)
Wähle Objekte im Hauptfenster mit einem Linksklick aus. Das Rechteck (oder der Quader), das das Objekt in der Editoransicht umgibt, wird cyanfarben hervorgehoben, um das ausgewählte Element zu kennzeichnen. Das ausgewählte Objekt wird auch in der Ansicht Outline hervorgehoben, wie im Bild oben zu sehen.
Du kannst Objekte auch folgendermaßen auswählen:
Outline mit einem Linksklick aus. Wenn du dabei ⇧ Shift gedrückt hältst, kannst du die Auswahl erweitern. Wenn du Ctrl/⌘ Cmd gedrückt hältst, kannst du angeklickte Objekte auswählen oder ihre Auswahl aufheben.![]()
Verwende das Move Tool, um Objekte zu verschieben. Du findest es in der Werkzeugleiste oben rechts im Szeneneditor oder aktivierst es durch Drücken der Taste W.


Das Gizmo verändert sich und zeigt mehrere Manipulatoren – Quadrate und Pfeile (der ausgewählte Manipulator wird orange), an denen du ziehen kannst, um Objekte zu verschieben:
![]()
Verwende das Rotate Tool, um Objekte zu drehen. Wähle es in der Werkzeugleiste aus oder drücke die Taste E.


Dieses Werkzeug besteht aus vier kreisförmigen Manipulatoren (der ausgewählte Manipulator wird orange), an denen du ziehen kannst, um Objekte zu drehen:
![]()
Verwende das Scale Tool, um Objekte zu skalieren. Wähle es in der Werkzeugleiste aus oder drücke die Taste R.


Dieses Werkzeug besteht aus mehreren quadratischen/würfelförmigen Manipulatoren (der ausgewählte Manipulator wird orange), an denen du ziehen kannst, um Objekte zu skalieren:
Klicke auf das Augensymbol für die Sichtbarkeit (👁) in der Werkzeugleiste, um verschiedene Komponententypen sowie Begrenzungsrechtecke bzw. Begrenzungsquader und Hilfslinien ein- oder auszublenden (Component Guides oder Tastenkombination Ctrl + H (Win/Linux) oder ^ Ctrl + ⌘ Cmd + H(Mac)).

Du kannst das Raster an deine Arbeitsweise anpassen (besonders nützlich in 3D). Klicke auf die Schaltfläche Grid Settings (▦), um das Popup mit den Rastereinstellungen zu öffnen.
Der Editor speichert separate Rastereinstellungen für 2D- und 3D-Ansichten. Stelle Größe, Ebene und Darstellung ein, während der gewünschte Modus aktiv ist. Beim Wechsel des Modus werden dessen Rastereinstellungen wiederhergestellt. Reset to Defaults setzt die Einstellungen des aktiven Modus zurück.

Die Einstellungen umfassen:
Der Szeneneditor unterstützt beide Typen:
Verwende den Kameraumschalter in der Werkzeugleiste, um zwischen ihnen zu wechseln. In 3D-Szenen fühlt sich die perspektivische Navigation meist natürlicher an.
Für die schnelle Navigation in 3D bietet der Szeneneditor den freien Kameramodus, eine Kamera aus der Ichperspektive im Stil eines „Ego-Shooters“.
Bei einigen Tastaturbelegungen (z. B. der schwedischen) ist die Backtick-Taste eine Tottaste und löst die Tastenkombination möglicherweise nicht wie erwartet aus. Du
kannst diese Tastenkombination unter File ▸ Preferences ▸ Keys neu zuweisen und eine Tastenkombination für Scene -> Free Camera -> Activate eingeben.
Wenn der freie Kameramodus aktiv ist, wird die Szenenansicht durch eine Linie entlang ihrer Ränder hervorgehoben.
Während der freie Kameramodus aktiv ist, steuern diese Tasten die Kamerabewegung (anstelle der Editorwerkzeuge):
Du kannst die Y-Achse bei Bedarf auch umkehren (siehe Einstellungen der freien Kamera weiter unten).
Während der freie Kameramodus aktiv ist:
Du kannst alle Bewegungstasten unter File ▸ Preferences ▸ Keys neu zuweisen. Suche dort nach Scene -> Free Camera.
Tasten zur Änderung der Geschwindigkeit:
Der freie Kameramodus unterstützt den Gehmodus (Walking Mode).
Wenn er aktiviert ist:
Die Schaltfläche für die perspektivische Kamera in der Werkzeugleiste bietet ein Popup mit Einstellungen für die Kamera.

Das Popup enthält:
Move Speed Passt die Bewegungsgeschwindigkeit der freien Kamera an.
Look Sensitivity Passt an, wie schnell sich die Kamera als Reaktion auf Mausbewegungen dreht.
Invert Y Kehrt die vertikale Blicksteuerung mit der Maus um.
Walking Mode Schränkt die Bewegung für eine bodennahe Navigation ein.
Reset to Defaults Stellt die Standardeinstellungen der Kamera wieder her.